Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

Warum Altersleuchten?

Tatsächlich werde ich gar nicht so oft nach meinem Firmennamen gefragt. Aber wer über die Kita-, Business- oder Immobilienfotografie auf meine Seite kommt, fragt sich vielleicht doch: Warum eigentlich „Altersleuchten“?

Die Idee entstand ungeplant. Gemeinsam mit einer Freundin, die als Seniorenassistentin arbeitet, spannen wir eines Tages herum, ob wir nicht einmal besondere Porträts mit älteren Menschen machen wollten. Sie hatte jemanden im Kopf, für den das eine schöne Erfahrung sein könnte.

Ich ging völlig unbefangen in dieses Shooting. Es war Mai, alles war grün und saftig, und mein Model – eine zauberhafte ältere Dame – fühlte sich sichtlich wohl. Sie hatte Spaß. Und ich auch. Als ich die Bilder später sah, war ich selbst überrascht. Sie waren intim, ehrlich und unglaublich schön. Sie zeigten nicht einfach eine Frau. Sie zeigten sie.

Als sie die Fotos sah, sagte sie folgenden Satz:

„Ich hätte nie gedacht, dass ich so gut aussehe.“

Dieser Moment hat etwas in mir ausgelöst. Zu sehen, wie sich ein Mensch selbst neu entdeckt, wie er sich wiedererkennt – das hat mich tief berührt. Ich wusste: Das ist mehr als ein schönes Porträt. Das ist Verbindung.


Das Leuchten ist zeitlos

Wenig später kam die Kitafotografie dazu. Und auch hier passte der Name plötzlich auf eine ganz eigene Weise. Bei Kindern ist es die pure Unverstelltheit. Wenn Eltern oder Großeltern mir sagen, dass sie ihr Kind auf meinen Fotos „genau so“ wiedererkennen, mit all seiner Freude und seinem Wesen, dann weiß ich warum ich fotografiere.

Fotografie ist für mich nicht das Erstellen netter Bilder. Fotografie ist Beziehung.

Ich baue eine Verbindung zu dem Menschen vor meiner Kamera auf – ganz gleich, ob Senior:in, Kind, Geschäftsperson oder jemand, der einen bestimmten Lebensabschnitt festhalten möchte. Ich frage nach dem Warum. Ich höre zu. Ich hole Menschen dort ab, wo sie gerade stehen.

Denn es geht nicht nur um das Foto am Ende. Es geht um den Moment, in dem es entsteht. Ich möchte der Mensch hinter der Kamera sein, der den Menschen davor wirklich sieht. Ich bin präsent, aufmerksam und neugierig. Ich inszeniere wenig – und beobachte viel. Ich brauche keine großen Requisiten oder permanenten Anweisungen. Ich unterhalte mich, ich öffne Räume. Und wenn dieses Leuchten durchscheint, drücke ich ab.

„Altersleuchten“ steht für genau das: Für das Leuchten eines Menschen, das entsteht, wenn er gesehen wird. Und dieses Leuchten hat kein Alter.